Wenn fünfzig Millionen Kubikmeter metamorphes Gestein abzurutschen droht, ist es unbedingt erforderlich, das Ausmass der Instabilität abzuschätzen und zu überwachen.
Um die geringsten Bewegungen solcher Massen zu erfassen, werden auf der Oberfläche des vom Abrutschen bedrohten Bodens Prismen installiert. Überwachungsstationen auf der gegenüber liegenden Talseite zielen die Prismen automatisch an und lokalisieren sie präzise mittels Infrarot-Strahlen.
Die Horizontal- und Vertikalpositionen werden gespeichert. Die genauen Positionen werden dann unter Berücksichtigung der Distanz und der gemittelten Kreisablesungen als Polarkoordinaten bestimmt.
Die Informationen einer oder mehrerer Überwachungsstationen werden anschliessend einzeln via Modem ohne gegenseitige Beeinträchtigung an einen Bürocomputer übertragen, wo sie weiterverarbeitet werden können.
Der motorisierte Theodolit TM1800 mit dem Distanzmesser DI3000S von Leica Geosystems kann bis zu sechs Vermessungen pro Tag vornehmen!